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Mittelalterliche Musiktheorie In der Musik des Mittelalters sind zwei große Abschnitte zu erkennen
und zu unterscheiden. Monophone MusikMonophon bedeutet einstimmig.Diese musik entspringt den Hebräischen und grichischen Musikkulturen, und war in den ersten Jahrhunderten abendländischer Kultur nach Einführung des Christentums prägend für die Musiktheorie. Der bekannteste und auch heute in christlichen Kulthandlungen noch verwendete Vertreter dieser Richtung ist der gregorianischen Gesang/Choral. Der gregorianische Choral Neben der eistimmigkeit hat der Gregorianische Choral noch eine besonderheit. Er wird nicht instrumental begleitet. Man unterscheidet zwei Vortragsarten: Accentus und Concentus Der accentus entspringt aus der hebräischen Tradition und ist eigentlich eine lithurgische Rezitation religiöser Texte.Syllabisch bleibt er fortwährend auf einem Ton, der Ténor (=der Gehaltene) genannt wird. Nur der Anfang, die Mitte und das Ende eines Verses bilden eine Ausnahme, indem sie mittels kleinen Melodischen Bewegungen eine leichte Betonung erfahren. Folgene Bewegungen sind möglich: Initium: Aufstieg zum Tenor am Anfang eines Satzes Der Conectus dagegen ist melodisch und wird in drei Stile unterteilt Syllabisch -eine Note für jede Silbe des Textes Modi-Kirchentonarten Die frühe Mittelalterliche Musiktheorie folgte mit der Nutzung der 8 Diatonischen Tonleitern der grichischen Musiktheorie. Das bedeutet, das keine absoluten Tonhöhen angegeben wurden, sondern nur die relative Stufenhöhe innerhalb einer Oktave. Das Muster/die Melodie kann also von jedem Ton aus aufgebaut werden. Die Tonleitern wurden in authentische und plagale Modi unterteilt. Man begann den authentischen Modus Dorischauf dem Ton d, Phrygisch auf e, Lydisch auf f, Mixolydisch auf g. Charakteristisch für die kirchlichen Modi sind auch folgende Merkmale: Ambitus der Umfang der Melodie, die sich meist innerhalb einer
Oktave bewegt Zu jedem authentischen Modus gibt es eine plagale Tonart mit derselben
Finalis. Plagales ist hier mit unecht , Falsch zu übersetzen. Gekennzeichnet
werden die Plagalen Tonarten, indem die Vorsilbe hypo eingefügt wird. der
Umfang der Tonleiter verschiebt sie hier um eine Quarte nach unten, so daß
der Finalis in die Mitte der Tonleiter verschoben wird. Äolisch, auch cantus mollis der vom Ton a aufgebaut
zu unserem modernen Moll wurde und
Fortsetzung folgt
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